Wir (13 Teilnehmer) trafen uns am 21.05.25 um 9:10 Uhr am Farmsener Bahnhof, um gemeinsam zum Arboretum Poppenbüttel zu fahren. Wir waren etwas zu früh vor Ort, was aber nicht schlimm war. So konnten wir uns durch Gespräche etwas näher kennen lernen.
Um 10:30 Uhr holte uns der Förster/Parkleiter für den Rundgang ab. Zuerst wurde uns die Geschichte des Arboretums nähergebracht. Leider haben viele Bäume die Kriegszeiten nicht überlebt, aber in der Zeit danach wurde alles sehr schnell wieder mit viel Liebe und Sachverstand aufgeforstet. Einige wenige Bäume haben alle Widrigkeiten überstanden und sind unfassbar groß und breit. Wir haben Mammutbäume und z.B. Nordmanntannen (ca. 30 Meter hoch) gesehen, die uns als „Babys“ vorgestellt wurden. Wenn wir in 2.500 Jahren wieder vorbei kommen, sollen sie ca. 80 bis 120 Meter hoch und bis zu 11 Meter breit sein. Wir werden das kontrollieren!!!
Jetzt blühten sehr viele Rhododendronarten und Azaleen in den tollsten Farben. Lustig fanden wir die Gurkenmagnolie, die kleine Fruchtkörper in Form von Cornichons ausbilden. Große Erheiterung verursachte ein Taschentuchbaum, der in voller Blüte stand. Durch den starken Wind wehten die „Taschentücher“ auf die Wildwiese (mit heimischen Orchideen) vor uns. Es sind handgroße weiße Scheinblüten, die nur die Träger der unscheinbaren Blüten sind. Beim weiteren Rundgang kam die Sonne raus und wir konnten einen idyllischen Blick auf die Alster werfen. Der Besuch war sehr interessant und durch die sachkundige Führung sehr spaßig und lehrreich. Einen Besuch im Arboretum kann man nur empfehlen