Stadtrundgang durch Wilhelmsburg 03.10.25

Nachdem wir im Juni Wilhelmsburg mit dem Alsterschiff vom Wasser aus gesehen haben, ging es am Tag der deutschen Einheit mit Bahn und Bus nach Wilhelmsburg.  Am Stübenplatz wurden wir von unserer Stadtführerin erwartet. Sie erzählte uns, dass Wilhelmsburg früher eine rein landwirtschaftlich genutzte Insel mit rund 5.000 Einwohnern war und sich dann dort mit der Gründung des Freihafens 1888 eine rasante Entwicklung vollzogen hat. Im Reiherstiegviertel sind noch heute Villen aus dieser Zeit zu bewundern.

Während unseres Rundgangs haben wir an einigen Häusern Schilder gesehen, die an die Sturmflut 1962 erinnern und anzeigten, wie hoch das Wasser damals stand. Ein Denkmal in Form vom großen Wellen wurde zum Gedenken an die Opfer aufgestellt.

Aus einem Teil des ehemaligen Überflutungsgebietes entwickelte sich am Ernst-August-Kanal und der Georg-Wilhelm-Straße ein 10 Hektar großes Biotop, das heute als Lebensraum für zahlreiche Pflanzen und Tiere dient.

Unser Rundgang endete in der Honigfabrik, dem Stadtteilkulturzentrum vom Wilhelmsburg, wo wir Mittag gegessen haben, bevor es dann gestärkt wieder zurück nach Farmsen ging.

                                                                                                                      D. Kullack-Westphal

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen